vis-à-vis

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN


Teufelsgeiger
Wer will schon mit dem Teufel im Bunde sein


Wunderkind
Bin ein Spätzünder


Stradivari
Ich kenne das Geheimnis nicht und habe noch keine in der Hand gehabt


Meine Geige
gehört immer zu mir. Manchmal habe ich das Gefühl, wir halten uns aneinander fest


Vorbilder
sind viele Menschen, denen ich begegne und mit denen ich zu tun habe


Freischaffend
bin ich aus freiem Willen und leidenschaftlich gern. Das "freie Schaffen" hat seinen Preis und bietet eine vielfältige Bandbreite an Erfahrungen. Und die Fragen hören nie auf: Was machen Sie beruflich? Machen Sie das beruflich? Und kann man davon leben?


Und in 20 Jahren?
Wer weiß das schon?


Schüler
habe ich keine. Oder vielleicht doch, ohne dass ich es weiß? Ich selbst jedenfalls bin aus der Rolle des Lernenden nie gänzlich herausgekommen


Lampenfieber
Wenn man gut vorbereitet ist, geht alles in Ordnung. Dann kann man sich auch Fehler verzeihen. Mit meiner Angst, irgendwas zu vergessen (Auftrittskleidung etc.) lerne ich gerade umzugehen


 


FLORIANS ANTWORTEN – FREI NACH MARCEL PROUST


Meine guten Seiten
Ich hoffe, man wird fündig


Meine dunklen Seiten
Ich glaube oft, dass ich manchem ein Rätsel bin. Doch irgendwann kann man auch vom Dunklen ins Helle gelangen


Mein Traum von Glück
Glück hat man jeden Tag und/oder einfach unbelastet sein


Mein grösstes Unglück wäre
Ich habe es keinem Schlagertext entnommen - ohne Liebe, Anerkennung und Verständnis ist alles nichts 


Die grösste Erfindung
Staubsauger, Rollkoffer, Tucker, Reißwolf, Klarsichtfolien


Ich wäre gern
Popstar oder Rennpferdetrainer in Newmarket; beides versuche ich völlig verquert auszuleben


Lieblingsblume, -pflanze
Alles Grüne und kontrastierende Blüten (nomen est omen)


Lieblingsfarbe
Jetzt wird es aber schwer...


Am liebsten esse ich
Die 18.3 im "Mandarin"


Lieblingsschriftsteller
Immer den, der mir am nahesten scheint - im Moment Gerhart Hauptmann und Ernest Hemingway


Lieblingskomponisten
Immer die, die mir am nahesten scheinen - im Moment Bach, Paganini, Albeniz


Erster öffentlicher Auftritt
Im Alter von 4 Jahren habe ich auf dem Weihnachtsmarkt in Zwickau auf einer viel zu großen Bühne ein Lied gesungen


Erstes selbstverdientes Geld
In Shakespeares "Wintermärchen" am Staatsschauspiel Dresden mit 7 Jahren


Als Kind wollte ich werden
Zoo- oder Zirkusdirektor; später auch Jockey


Ich bin Musiker geworden …
weil ich unter Musikern und Theatermenschen groß geworden bin und dem Elbdampferpfeifen gleich den richtigen Ton zuordnen konnte


Ich bin Geiger geworden …
...weil mein Vater mit einer Geigerin befreundet war (sagt er zumindest).


Ich wurde kein Orchestermusiker …
...weil ich zu sehr herumzappele (meinen Viele).


Musik ist für mich
Lebenselixier


An meinem Beruf stört mich
Zeitdruck, leere Versprechungen und Gleichgültigkeit, die man in unserem eigentlich doch so empathisch scheinendenen Beruf immer wieder erleben kann 


An meinem Beruf liebe ich
Mit dem was ich tue, andere Menschen und mich selbst zu berühren


Pleiten, Pech und Pannen
In jungen Jahren habe ich mich einmal auf meinen Geigenbogen gesetzt. Umso dümmer, dass ich wenige Monate vorher bereits einen anderen zu Boden habe fallen lassen… Vater war nicht erfreut.


Auf die berühmte einsame Insel nehme ich mit:
Inseln durfte ich schon einige Male anlanden. Einsamkeit habe ich selten verspürt. Ich bin stets reicher zurückgekommen als ich ankam.


Ein kluger Mensch hat mal gesagt:
Alles kommt zu dem, der warten kann